Montag, 11. April 2011

Spargel-Zitronen-Salat nach Vincent Klink



Inspirationen für die Spargelsaison möchte ich geben. Diesmal ein Spargelsalat der es wirklich in sich hat. Wer Zitrone mag wird von diesem Salat total begeistert sein. Diesen Salat hatte ich voriges Jahr gemacht, er schmeckte Mega-Gut! :-)
Das Rezept für den Spargel-Zitronen-Salat stammt von Vincent Klink.  Zu dem Salat empfiehlt Vincent Klink Fisch, ich zog einen hauchdünn geschnittenen italienischen Schinken vor. Italienische Schinken in verschiedensten Sorten gibt es in bester Qualität in der Markthalle in Stuttgart zu kaufen. Den im Rezept vorgesehenen Estragon ersetzte ich durch Brunnenkresse das hat auch sehr gut gepasst.


Zutaten:
1 Bio-Zitrone
etwas Zucker
400 g weißer Spargel
300 g grüner Spargel
etwas Salz
1 TL Butter
4 Stiele Kerbel
Brunnenkresse
1 EL Puderzucker
4 EL Olivenöl
etwas Pfeffer
Schinken nach Lust und Laune


Herstellung:
Die Zitrone abwaschen, abtrocknen und mit einem Sparschäler Streifen der Zitronenschale dünn abschälen und in feine Streifen schneiden. Die Streifen zwei Mal in kochendem Wasser blanchieren. Dabei das Wasser jedes Mal wechseln. Anschließend die Zitronenschalen in Zuckerwasser weich kochen, herausnehmen und abtropfen lassen.
Weißen Spargel schälen und die Enden abschneiden. Vom grünen Spargel die trockenen Enden abschneiden und das untere Drittel schälen.
Die weißen Spargelstangen in mit Salz, Zucker und 1 TL Butter gewürztem Wasser ca. 8 Minuten kochen. Da die grünen Spargelstangen in der Regel etwas dünner sind, werden sie 2 Minuten später zum Kochen mit in den Topf gegeben. Gekochten Spargel herausnehmen, abtropfen lassen, auf Küchenkrepp legen, damit sie möglichst trocken werden.
Kerbel und Brunnenkresse abspülen, trocken schütteln und fein hacken. Von der Zitrone etwas Saft auspressen. Spargel in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. 1 –2 EL Zitronensaft mit Puderzucker und 3 EL Olivenöl vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Kräuter und gekochte Zitronenschalen untermischen. Spargelstücke damit marinieren.
Zusammen mit den Schinkenscheiben anrichten.

Sonntag, 10. April 2011

Selbst hergestellter Rhabarber-Sirup


Selbst hergestellter Rhabarber-Sirup. Mit Mineralwasser oder Wasser versetzt, ohne künstlichen Zutaten und Aromen bestimmt ein gesunder Durstlöscher. Auch im Sekt oder Prosecco ganz sicher, auch schon getestet, ein prickelndes Erlebnis. Diesen Sirup habe ich voriges Jahr schon einmal gemacht, ich kann ihn sehr empfehlen. Bei vielen gedeiht der Rhabarber  ja schon in voller Pracht, bei uns braucht er noch a bisserl.

REZEPT: RHABARBER-SIRUP

Samstag, 9. April 2011

Impressionen von einem Fahrradweg nach Stuttgart-City


Viele Wege führen nach Stuttgart, so auch wunderschöne Fahrradwege. Mit dem Auto haben wir wenige Minuten in die Stadt-Mitte, mit dem Fahrrad besuchten wir diesmal auf ca. 17 km die Stadt. Herrliches Wetter, der Frühling in seiner vollen Pracht, es war eine sehr schöne Tour nach Stuggi-Town! Ein paar Momentaufnahmen habe ich fotografiert.






























Freitag, 8. April 2011

Bärlauch-Spätzle mit verlorenem Ei, Parmesan und Basilikum





Passend zum Frühling, ein schnelles, leichtes und einfaches Gericht. Vorausgesetzt die Bärlauch-Spätzle sind gemacht :-)
Noch einmal gab es die Bärlauch-Spätzle, dann ist aber für dieses Jahr auch genug. Vegetarisch, mit verlorenem Ei, obenauf mit frisch geriebenen Parmesan serviert war das eine leckere Angelegenheit. Spätzle, Ei und Käse das passt sehr gut zusammen, diese Kombination war den Versuch wert.



Zutaten:
Eier in Bio-Qualität
Frisch geriebener Parmesan
Essig
Salz
Butter
Pfeffer aus der Mühle
Frische Basilikumblätter

Herstellung:
In einem Topf Wasser füllen und mit ein paar Spritzer Essig zum kochen bringen. Anschließend die Hitze bis auf den Siedepunkt weg nehmen. Die Eier einzeln in einen Schöpflöffel aufschlagen, dann vorsichtig das aufgeschlagene Ei in das Essigwasser gießen. Na ca. 3-4 Minuten aus dem Wasser heben, das Ei sollte innen noch wachsweich sein. Mit Salz würzen.
Parallel zum Ei die Bärlauch-Spätzle in einer Pfanne mit heißer Butter anschwitzen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Alles zusammen mit frisch geriebenen Parmesan obenauf sowie einigen Basilikumblätter anrichten



Donnerstag, 7. April 2011

Zitronen-Rosmarin-Eiscreme







Heute war ein Besuch auf dem Wochenmarkt in Ludwigsburg geplant. Bei schönstem Wetter dort angekommen entdeckte ich sehr schöne Bio- Zitronen, sofort war ein Zitronen-Eis im Kopf.
Kombinieren wollte ich das Eis mit Rosmarin, der wächst ja schon zu Hause im Kräuterbeet. Zitrone und Rosmarien verstehen sich ja phantastisch, auch im Eis. Joghurt, etwas Sahne, Zitrone, Rosmarin fein gehackt und mitgekocht im Zuckersirup, das war es auch schon an Zutaten. Es gibt ja jede Menge Rezepturen für ein Zitronen-Eis, diese hier habe ich nach hin und her frei Schnauze versucht. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen und schmecken lassen, mit ruhigem Gewissen setze ich es in mein Kochbuch. Einen kleinen Hacken hat das ganze aber, eine Eismaschine wäre bei dieser Eiszubereitung aber von großem Vorteil. Wegen der Eiskristalle die sich bei langsamen Frostvorgang bilden. Wer es dennoch ohne Maschine versuchen möchte, sollte alle 10 Minuten die gefrierende Eiscreme in der Tiefkühltruhe umrühren.


Zutaten:
Saft von 2 größeren Bio-Zitronen
Zitronenabrieb von 2 größeren Bio-Zitronen
600 Gramm Bio-Joghurt 3,5%
200 ml Sahne
200-300 Gramm Zucker
200 ml Wasser
Frische Rosmarinnadeln fein gehackt


Herstellung:
Das Wasser mit dem Zucker und den gehackten Rosmarinnadeln zum Sirup einkochen, danach kalt werden lassen. Anschließend den Sirup durch ein Sieb gießen. Den Jogurt mit der Sahne, den Zuckersirup, Zitronensaft und Zitronenabrieb in einem Gefäß vermischen, mit einem Schneebesen glatt rühren und anschließend in der Eismaschine zur Eiscreme rühren.





Mittwoch, 6. April 2011

Scharfer Olivensalat mit Basilikum-Pesto und Schafskäse





Meine Oliven kaufe ich gerne in der Stuttgarter Markthalle, den Schafskäse auch. So auch diesmal, es gibt aber auch hervorragende Oliven an den Ständen auf unseren Wochenmärkten zu kaufen. Kein Qualitätsvergleich zu den Oliven aus den Supermärkten. Einen scharfen Olivensalat machte ich, mit einem Stück Schafskäse, ein Basilikum-Pesto rundete diesen Salat wunderbar ab. Dazu gab es getoastetes Brot, es war ein willkommenes Abendessen.



Zutaten:
Für den Salat
Schwarze Oliven
Grüne Oliven
Frühlingszwiebel, geputzt und in dünne Scheiben geschnitten
Stangensellerie, geputzt, gewaschen, von den äußeren Fäden befreit und in Stücke geschnitten
Walnüsse grob gehackt
Saft von der Zitrone
Scharfer Peperoni, vom Kerngehäuse entfernt und in dünne Scheiben geschnitten
Gehackte Blattpetersilie
Für die Marinade:
Olivenöl
Honig
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Herstellung:
Alle Zutaten, außer die für die Marinade vermischen, aus Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und damit den Olivensalat marinieren. Den fertigen Olivensalat ca. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Nicht zu kalt servieren.

Basilikum-Pesto
Zutaten:
Frische Basilikumblätter
Olivenöl
Geröstete Pinienkerne
Geschälte Knoblauchzehe
Geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Herstellung:
Die Basilikumblätter zusammen mit den gerösteten Pinienkerne, dem Knoblauch, in Gefäß geben und etwas Olivenöl hinzufügen. Dann mit dem Pürierstab zum Pesto mixen. Wenn nötig nach und nach noch etwas Olivenöl zugießen. Zum Schluss den geriebenen Parmesan einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Das fertige Basilikum-Pesto zusammen mit dem Olivensalat und dem Schafskäse anrichten.
Getoastetes Weissbrot passt gut dazu.




Montag, 4. April 2011

Bärlauchspätzle-Gemüsepfanne mit Zutaten aus der Region





Als bekennender Fan und absoluter Überzeugung zu den Produkten unserer Erzeuger aus Baden-Württemberg kaufe ich meine Lebensmittel sehr oft bei unseren ausgezeichneten Wochenmärkten in Stuttgart. So auch diesmal, fast alles kam von dort.

Bärlauchspätzle machte ich nochmals, diesmal nicht handgeschabt sondern durch die Spätzlesmaschine ( Schwäbische Tüftlererfindung ) gedrückt. Es gab eine Bärlauchspätzle-Gemüsepfanne. Damit der Bärlauchgeschmack so richtig zur Geltung kommt sollte man bei der Zugabe zum Spätzlesteig nicht mit dem pürierten Bärlauch sparen. Vielleicht ein kleiner Rat für die Zubereitung der Champignons: wenn ich diese Pilze für keine Sauce verwende brate ich diese, in Scheiben geschnitten immer ohne Fett und Gewürz in einer Teflonpfanne. Mit ganz großer Hitze von beiden Seiten gebraten werden die Champignons wunderbar bissfest, nicht wässrig und bekommen ein tolles Aroma.





Zutaten:
Bärlauchspätzle
Olivenöl
Karotten, geschält, in Scheiben geschnitten und bissfest gekocht
Champignon, geputzt, in Scheiben geschnitten und in der Teflonpfanne gebraten
Lauchzwiebel, geputzt und in Scheiben geschnitten
Grana Padana, dünn gehobelt
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Außerdem: gebratene Putenstreifen




Herstellung:
In einer heißen Pfanne mit Olivenöl die Lauchzwiebelscheiben anschwitzen. Dann die Bärlauchspätzle hinzufügen, die vorher gekochten Karottenscheiben, die gebratenen Putenstreifen untermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die in der Teflonpfanne gebratenen Champignonscheiben unterheben, anrichten und mit dem gehobelten Grana Padano vollenden. Wer möchte kann nun diese Pfanne im Backofen bei größter Oberhitze überbacken. Muss aber nicht sein der dünn gehobelte Käse zerschmilzt beim verrühren auch so sehr gut im heißen Spätzlegericht.

Ganz zum Schluss die fertige Bärlauchspätzle-Gemüsepfanne mit Olivenöl beträufeln.








Samstag, 2. April 2011

Kaffee-Eiscreme und die Sonne lachte vom Himmel!





Wunderschönes Wetter, ein Tag wie im Bilderbuch, die Seele tanzt im Freudentaumel und Kaffee-Eiscreme gab es auch :-)  Eine Kalorienbombe, jawohl, aber vollkommen egal, die Eiscreme war eine Wucht! Am besten wird die Eiscreme in der Eismaschine, durch den hohen Eigelbanteil geht aber auch ganz normales frosten im Tiefkühlschrank. Allerdings ist dann alle zehn Minuten rühren angesagt, nur dann bilden sich keine Eiskristalle. Frisch geschlagene Sahne empfehle ich dazu. Das Rezept der Eiscreme ist einfach, das Ergebnis ist wirklich klasse. Voraussetzung sind aber beste Zutaten, Eier unbedingt so frisch als möglich, in Bio-Qualität und der Espresso sollte frisch aus der Maschine, mit minimaler Wassermenge gemacht werden. Dann wird’s so richtig gut.


Zutaten:
( Für ca. 3 Personen )
6 Eigelbe vom Bio-Huhn
100 Gramm Zucker
70 ml kalten Espresso

Herstellung:
Die Eigelbe zusammen mit dem kalten Espresso und dem Zucker mit einem Schneebesen vermengen. Anschließend in der Eismaschine zur Eiscreme rühren. Oder in ein passendes Gefäß fügen, gut verschließen und in der Gefriertruhe zur Eiscreme frieren lassen. Dabei alle 10 Minuten die Eiscreme umrühren.




Kaffee-Pause, bei strahlender Sonne in Stuttgart, schönes Wochenende!